Tauchen mit einem Atemzug

Tieftauchen. Foto D. Verhoeven

Freitauchen oder Apnoetauchen ist das Tauchen mit angehaltenem Atem. Der Übergang vom Schnorcheln zum Freitauchen ist fließend, aber wichtig ist, dass Tauchgänge immer abgesichert werden, egal ob im Schwimmbad oder beim Tieftauchen. Niemals sollte man alleine tauchen.

Gesundheitliche Voraussetzungen

 

Wer ins Freitauchen einsteigen möchte, muss Schwimmen können, das versteht sich von selbst. Doch auch ein gewisses Maß an körperlicher Fitness sollte man mitbringen. Die Ohren müssen in Ordnung sein. Bei cardiovaskulären Problemen sowie Erkrankungen der Lunge ist vom Freitauchen abzuraten, da es sowohl das Herzkreislaufsystem als auch die Lunge in besonderem Maße belastet. Letztendlich entscheidet jedoch der Arzt, der den Taucher auf seine Tauchtauglichkeit untersucht.

 

Tauchtauglichkeitsuntersuchung

 

Die Tauchverbände sowie die Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin(GTÜM) geben in ihren Richtlinien Empfehlungen, wie oft und in welchem Umfang eine tauchsportärztliche Untersuchung durchgeführt werden sollte. Auch wenn sich diese Richtlinien auf das Gerätetauchen beziehen, decken sie die Anforderungen für das Freitauchen im Wesentlichen ab. Ratsam ist es jedoch, den untersuchenden Arzt   darauf hinzuweisen, dass man sich dem Freitauchen widmen möchte.

 

Es gibt keine rechtliche Verbindlichkeit für eine tauchsportärztliche Untersuchung, doch die meisten Vereine - wie auch wir -  fordern sie von ihren Mitgliedern für die Teilnahme am Training, ebenso die Veranstalter von Apnoeseminaren und von Wettkämpfen.

 

 

 

"It's much better

down there."

 

The Big Blue, 1988

 

 

 

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