Vereinsleben

November 2019

Deutsche Meisterschaft Apnoe 2019 (VDST)

Am 17.11.2019 fand in Wuppertal die 2. Deutschen Meisterschaft im Apnoetauchen (CMAS/VDST) statt.

 

Es gab beeindruckende Leistungen, vielversprechende Newcomer, einen Deutschen Masters-Rekord, drei japanische Rekorde, viele Personal Bests und wenig zu tun für die beiden Docs.

 

Richtig stolz sind wir auf die Bilanz der Athleten aus unserem Verein: 6 x Treppchen für die Manatees - Großes Kino!

 

Thomas Plum gewann 3 Titel als Deutscher Meister in den Disziplinen DNF, DYN und 8x50m.

 

Super stolz sind wir auch auf unsere beiden Newcomer Carolin Kremp und Daniel Richter, die ebenfalls mit Medaillen zurück nach Stuttgart fahren durften. Caro gewann in der deutschen Meisterschaft Silber in DYN und Bronze in DNF, Dani gewann Bronze in BYN BF.

 

Das intensive Training hat sich ausgezahlt - ein toller Abschluss der offiziellen Wettkampfsaison.

 

Wir freuen uns schon auf 2020!

 

Alle Ergebnisse gibt es hier.

Deutsche Meisterschaft Pool 2019 (AIDA)

2x Deutscher Meister - 1x Deutscher Rekord - 1x Deutsche Jahresbestleistung – so lautet die Erfolgsbilanz von Thomas Plum bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft (AIDA), die vom 02.-03.11.2019 in Leipzig stattgefunden hat.

 

Am Samstag tauchte Thomas in der Disziplin Dynamic No Fins (DNF) 156m und gewann damit seine erste Deutsche Meisterschaft. Diese Weite ist die Deutsche Jahresbestleistung 2019, für Thomas eine neue Persönliche Bestleistung und für die TC Manatees ein neuer Vereinsrekord.  

 

Am Sonntag gewann Thomas Plum mit 178m auch den Titel des Deutschen Meisters in der Disziplin Dynamic Bi-Fins (DYNB) und stellte damit einen neuen Deutschen Rekord auf. Auch diese Leistung ist für Thomas eine neue Persönliche Bestleistung und für die TC Manatees ein neuer Vereinsrekord.

 

Einen ausführlichen Wettkampfbericht gibt es hier.

 

Die Videos der Tauchgänge von Thomas gibt es hier.

Juni 2019

Bodensee Openwater: 5,3km von Konstanz nach Meersburg

Um 5:30 Uhr morgens begeben wir uns zum Strandbad Horn in Konstanz. Der Bodensee liegt still und glatt vor uns. Die Sonne geht hinter Meersburg auf und verleiht dem See eine traumhafte Atmosphäre. Die Luft- und Wassertemperatur sind angenehm warm. Beste Bedingungen also für die 5 Manatees Andreas, Carmen, Dagmar, Stefan und Tanja. Sie haben sich der Herausforderung angenommen: 5,3km Schwimmen durch den Bodensee von Konstanz nach Meersburg!
 
Um 6:15 ist es endlich soweit und der Startschuss fällt. Alle 102 Teilnehmer schwimmen los. Vom Ufer ein imposanter Eindruck. Die mitgeführten Headbojen werden in der Ferne immer kleiner und die Schwimmer sind schon bald nicht mehr zu sehen.
 
Überglücklich erreichen unsere Manatees das Ziel in Meersburg. Dort werden sie gebührend 
willkommen geheißen. Mit Zeiten zwischen 1:39 und 2:09 Stunden eine super Leistung.

5 Manatees beim 1. Alpseeschwimmen

Voller nervöser Vorfreude machten wir uns bereits am Freitag auf den Weg ins Allgäu, genauer nach Immenstadt. Beim Anblick des Alpsees und des Bergpanoramas überfiel uns ein Gefühl von Urlaub, welches sich durch ein leckeres Abendessen im Biergarten noch verstärkte.

Am Samstagmorgen trafen wir uns aufgeregt am See zur Anmeldung. Mit Erschrecken lasen wir die angeschriebene Wassertemperatur: nur 16°C! Unser banges Zittern wurde sowohl von dieser Information als auch vom kalten Wind und dem wolkenverhangenen Himmel verstärkt. Trotz der widrigen Umstände ließen wir uns nicht von unserem Vorhaben abbringen und sprangen zum Massenstart ins kalte und von Wellen aufgewühlte Wasser. Dass es kein einfaches Schwimmen sein würde, bestätigte sich bereits auf den ersten 50m und als wir gegen die Wellen anschwimmen mussten. Melanie und Wille hatten ihr Ziel nach einer Runde von 950m erreicht und verließen erleichtert das kühle Nass. Carmen, Stefan und Tanja hatten sich die Ironman Distanz von 3800m ausgesucht und mussten vier Runden bewältigen. Glücklich und durchgefroren stiegen die drei nach sportlichen Zeiten aus dem Wasser. Und wie es nun mal so ist: Kaum waren alle trocken und warm angezogen, kam die Sonne hinter den Wolken hervor und der See lag spiegelglatt vor uns. Für unsere erfolgreiche Teilnahme wurden wir auch bei der Siegerehrung mit einem leckeren Stück Käse belohnt - zweimal 1. Platz und zweimal 2. Platz in den Altersklassenwertungen. Außerdem erhielt jeder Teilnehmer eine Flasche Alpseewasser als Erinnerungsgeschenk – wir hatten beim Schwimmen ja noch nicht genügend davon geschluckt.

Sportlich ging es auch am Sonntag und Montag weiter: Wandern, Radfahren und joggen rundeten ein absolut gelungenes Wochenende ab.

Erfolgreich bei der Europameisterschaft

Mit einer erfolgreichen Bilanz kehrt das Apnoe-Team des Verbandes Deutscher Sporttaucher (VDST) von der Europameisterschaft im Apnoetauchen aus dem türkischen Istanbul zurück. In den Wettkämpfen, die vom 17. bis 22. Juni stattfanden, errangen die VDST-Sportlerinnen und -Sportler sechs Deutsche Rekorde, einen Weltrekord, eine Bronzemedaille und zweimal GOLD.

 

Mit Dagmar Andreas-Brümmer und Thomas Plum waren 2 Mitglieder der TC Manatees im Apnoe-Team des VDST vertreten.

 

Dagmar Andrea-Brümmer war als Teamchefin und Coach für das Team verantwortlich. Sie hat sich mit großem Engagement in allen Situationen um das Wohl der Athleten gesorgt, die Athleten hervorragend auf die einzelnen Wettkämpfe eingestellt und die Abstimmung mit dem Organisationsteam der Europameisterschaft sichergestellt.

 

Thomas Plum ist in 5 Wettbewerben angetreten und war damit der Athlet mit den meisten Starts im Team. Er hat mehrere Platzierungen in den Top 10 erreicht und mit 175,62m in der Disziplin Dynamic Bi-Fins (DYN BF) und 202,93m in der Disziplin Dynamic (DYN) gleich zwei Deutsche Rekorde aufgestellt.

 

Der erfolgreichste Athlet im deutschen Team war Max Porschart mit 2 Goldmedaillen in den Disziplinen 16x50 und Speed Apnea und einem Weltrekord in 16x50. Seine Frau Elena Portschart hat in der Disziplin 16x50 die Bronzemedaille gewonnen.

Neben den Medaillen und nationalen Rekorden gab es noch einige Persönliche Bestleistungen, 100% weiße Karten, viele positive Emotionen und einen tollen Teamspirit.

 

Die Pressemitteilung des VDST und weitere Berichte gibt es hier:

 

Pressemeldung des VDST

 

https://www.facebook.com/VDSTApnoeWettkampf/

 

https://www.facebook.com/2019cmasfreediving/

 

März 2019

Kreidesee Hemmoor

Früh am Freitag begaben sich die 3 Manatees Klaus, Melanie und Stefan sowie die 2 Manatees-Freunde Hubert und Tobias auf die lange Fahrt zum Kreidesee Hemmoor. Dort angekommen hieß es dann auch sofort rein in den Anzug und ab ins kalte Nass – die Zeit muss schließlich effizient genutzt werden. Die Sicht war gut und die ersten von vielen Sehenswürdigkeiten wurden angetaucht: Pflasterstraße, Chinesisches Tor und Segelboot. Ebenso wurden kleine Fische und viele Muscheln entdeckt. Zurück ging es durch kleine Bäume und Büsche die ein schönes Lichtspiel erzeugten. Das Highlight waren allerdings zwei Haubentaucher die uns bewiesen, wie wendig und schnell sie sich unter Wasser bewegen können. Und ehe wir uns versahen, sausten sie bereits wieder zurück an die Oberfläche. Nach einem wärmenden Saunagang klang der Abend gemütlich beim Grillen trotz Regen aus.

Der Samstag startete für die einen mit einem Early Morning Dive, während sich die anderen noch einmal im Bett umdrehten. Nach einem ausgiebigen Frühstück hieß es dann aber für alle: „Auf zum Rüttler bevor die Tauchermassen kommen“. Kurz nach dem Abtauchen sahen wir bereits den LKW. Folgt man der aufgestellten LKW-Ladefläche kommt man durch die Schütte zum Rüttler. Nach einem Besuch bei der Meisterbude ging es für einige noch zu den Holztreppen auf 40m Tiefe. Bei einem weiteren Tauchgang wurden zwei Wohnwägen, eine Segeljacht und diverse Autos begutachtet. Dabei wurde überraschend ein Teddybär angetroffen, der es sich mit einer Flasche Wein in seinem Campingstuhl gemütlich macht. Der Tag fand bei einem frisch gemixten Cocktail einer mobilen Cocktailbar einen würdigen Abschluss.

Am Sonntag ging es erneut zum Rüttler. Man konnte feststellen, dass die Sicht im Vergleich zum Vortag und insbesondere zum Freitag schlechter wurde. Dies lag allerdings nicht am Dauerregen und -wind, sondern vielmehr an dem Wetter trotzenden Tauchern. Beim zweiten Tauchgang ging es über diverse Betontrümmer, Arbeitsgeräte und einen Tresor zum freischwebenden Flieger und anschließend zum weißen Hai. Auch wenn dieser nicht echt ist, hielten wir doch lieber vorsichtshalber Abstand – so täuschend echt wirkte er auf uns. Der letzte Tauchgang wurde genutzt, um sich vom Kreidesee und vom Rüttler zu verabschieden. Nach einem entspannenden Saunagang saß man gemütlich bei Pizza und Wein zusammen.

Am Montag endete nach dem gemeinsamen Frühstück ein schönes Tauchwochenende und wir sind uns einig: Wir kommen wieder – trotz norddeutschem Wetter.

 

"It's much better

down there."

 

The Big Blue, 1988

 

 

 

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